Monat: September 2021
ANSICHTSSACHE
Nachgedacht, gut, das habe ich in der letzten Zeit sehr viel, liegt es wohl daran, dass mir mein Fuß die Notwendigkeit dazu gegeben hat, meine Operation heute auf den Tag 2 Monate her. Meine Überlegungen liegen wohl darin, dass einem nicht eine Maximale Dauer eines Genesungszustandes gesagt wird, viel mehr wird immer nur die Minimalistische Ansicht gesagt, erst im Nachhinein, wenn es dann so ist, wird es augenscheinlich benannt. Ich sitze nun hier an meiner Tastatur und versuche es anders zu sehen und es einfach mal schematisch und lustig zu benennen. Ich habe einen Karierten Block vor mir liegen dieser könnte auch rosa-Rot gepunktet sein, wenn nun viele Punkte über den karierten Block hüpfen würden, wäre die Ansicht wieder eine andere. Nun ja kleine karierte Felder sind es, die sich aneinanderreihend wiederholend mit den Maßen 0,5 cm einnehmen, farblich konsequent, immer wieder das gleiche Muster wiederholt nicht als Punkte die lustig über die Seite des Blatts hüpfen, zufrieden bunt in unterschiedlichen Größen, tanzend, sondern als Vierecke im 0,5cm Rhythmus. Die Punkte wohl nur eine Vorstellung meiner Gedanken, lustiger Zeitvertreib meiner Isolatorischen Unbeweglichkeit. Aber, das ist ja genau das Ding worum es sich geht, der Betracht auf die Dinge mit der Frage. ,,WARUM IST ES SO WIE ES IST.“ Aus Fachlicher Sicht ist jeder Mensch anders, das heißt, jeder Körper braucht unterschiedlich lang um zu genesen, unter Druck soll dieses nicht geschehen, viel mehr in aller Ruhe. Aktuell wäre ich gerne ein kleiner Runder Punkt auf einem Karierten Block der lustig hin und her springen und singen würde. Vielleicht mache ich es einfach, denn vielleicht wird es alles dann auch viel einfacher, die Farbe ist wohl egal, obwohl ich mir gerade vorstelle, dass ich ein kleiner Runder punkt bin, der die Farben wie eine Biosauna im Fachjargon auch ( Lichtsauna) genannt, neben der Wärme in der Biosauna zwischen 45 und 60 Grad Celsius, die schon viele positive Einflüsse auf den Körper hat sie ändert alle paar Sekunden die Farben, blau, grün, gelb und rot, die unterschiedlichen Lichttöne beleben den Körper und den Geist. die Farben haben zudem alle eine Bedeutung auf das Wohlbefinden. Und so möchte ich als kleiner Punkt der alle paar Sekunden Seine Farben ändert auf andere Leute und mich einen positiven Aspekt sein, ein Punkt der alle mitzieht, der fröhlich im Geiste und die Ausstrahlung dazu hat, nicht alles hinterfragen zu müssen, mal alle viere von sich gestreckt und dem Leben seinen Lauf die Notwendigkeit der Sicht zu geben und dann erst die Krallen auszufahren, wenn es wirklich notwendig ist.
TALISMAN
Ein Talisman ist etwas Besonderes, ein kleiner Gegenstand welcher Glück bringen soll, wenn ich an mir herunter schaue, habe ich viele solcher kleinen Glücksbringer an mir. Denn ich bin über Stock und Stein gestolpert, soll ich sagen ich bin gefallen, nein, denn fliegen ist schöner, einen Moment der Schwerelosigkeit, ein freier Fall. Die Wunden längst verheilt, zu Narben geworden, welche mittlerweile auch nicht mehr schmerzen, sie schmücken einfach nur meinen Körper. Sie sind nun alle kleine Talismane, die ich ab dem Zeitpunkt, wo ich geflogen bin, wo ich lernte zu fliegen an mir trage, ein kleiner Wegweiser, es war wohl nicht rechts, es was nicht links, es war geradewegs nach unten, da bin ich auf in die Lüfte, habe meine Flügel geputzt, die kleinen und flog nicht geradeaus, links oder rechts, sondern ich flog nach unten, um dem Boden näher zu sein und nun putze ich meine kleinen Talismane und weiss, dass der freie Flug hart sein kann, aber wir wissen, wenn wir fliegen, dass wir daraus gelernt haben und nun einen kleinen Talisman an unserem Körper tragen.
ALLES ZU SEINER ZEIT
Wie sagte einst ein sehr gebildeter und besonderer Mensch zu mir, ,,alles zu seiner Zeit“, zu diesem Zeitpunkt, war dieses für mich eine Rettung, meiner Gedanken, mit den Schlagworten, welche hier nicht ins Detail gehen müssen ,,jetzt, sofort, alles,“ weil ich mal wieder mit dem Kopf durch die Wand wollte, dieses Lernverhalten Kopf gegen Wand passierte mir zu diesem Zeitpunkt ständig, weil ich leider immer wieder feststellen musste, dass Geduld eine Kür ist, aber definitiv nicht meine, als diese verteilt wurde, bin ich schreiend davongelaufen, gut gebrüllt Löwin und schon wieder war der Kampf der Gedanken eine Niederlage an Lernprozessen die mir mit bitterer Realität auf den Magen schlugen.
Heute weiss ich, dass sich das Leben einfacher lebt, wenn man es so nimmt wie es kommt, gerade in der heutigen Zeit, wo die Schnelllebigkeit das Geschehen um uns herum nicht einfacher leben lässt, sondern, wenn man darüber nachdenkt auch noch erschwert, eigentlich muss man feststellen, dass es nicht den erwünschten Punkt an Zufriedenheit mit sich bringt, wenn man etwas übereilen möchte, man kann ein Projekt ins Leben bringen, etwas machen, man muss aber dem Ganzen die Zeit geben.
Noch gestern mit der Einstellung im Kopf, ich will das jetzt haben und der heutigen Erkenntnis, wenn ich diesem jetzt entgegen presche, dieses nichts bringt. Die Einstellung und den Lebensstil um 360 Grad gedreht, mit dem Wissen wir können es ja eh nicht ändern, oder aus dem Kölschen Grundgesetz (ET KÜTT WIE ET KÜTT Übersetzt: ,,Es kommt wie es kommt“ Bedeutung: ,,Füge dich in das Unabwendbare, du kannst ohnehin nichts am Lauf der Dinge ändern “.
Ich meine damit nicht, dass man nur dasitzen soll, bis etwas geschieht, nein man muss schon etwas tun um voran zu kommen, man braucht Ziele und man muss diese Ziele immer in die richtige Bahn bringen, was ich damit meine, wenn man alles notwendige getan hat, sich selber Geduld zu geben und dem Prozess des ,,ich kann jetzt nichts mehr machen,“ die notwendige Zeit geben und warten, denn beschleunigen bringt meist nur Negativität.
Negativität ist die Einstellung, welche uns unglücklich macht, nicht nur uns selber runter zieht, leider auch unsere Mitmenschen, die das Ganze doch gar nicht verdient haben, vielmehr brauchen wir alle das Wissen, dass positives Denken uns weiter bringt, uns Freudigkeit ausstrahlen lässt und wir somit doch besser das gewünschte Ziel erreichen, als wir dachten, wenn wir uns bewusst sind, dass das Leben die reinste Achterbahnfahrt ist, eine Berg und Talfahrt an Aufgaben, die wir auf unserer Reise durch das Leben bewerkstelligen müssen, wissen wir, man kann alles schaffen, mit den Stichpunkten: 1) Das ist mein Ziel, 2) da möchte ich hin, 3) das habe ich dafür getan und 4) warten, dass die Zeit mir mein Ziel bringt, sie wird mir schon entgegenkommen, vielleicht ja sogar winkend, aber die Aufgabe liegt jetzt nicht mehr in meiner Hand, sondern viel mehr im Warten, es wird gut, denn es wird geschehen, wenn ich dem Ganzen die notwendige Zeit lasse, denn das Leben ist nicht nur Achterbahnfahrt und Berg und Talfahrt, es kann auch ein riesen Eisbecher mit Sahne sein.
WO FÄNGT MAN AN?
Wo fängt man an, wenn man mit Schreiben etwas erreichen will, was will man erreichen, wen will ich erreichen? Dass sind wohl Fragen, die ich mir schon ewig stelle, möchte ich mein geschriebenes veröffentlichen, oder lasse ich es besser bleiben und ich sehe dieses weiterhin in kleinen karierten Büchern und erfreue mich selber, über meine geschriebenen Werke? Der Wille ist da, denn wenn man sich den Kopf mehr damit belastet, als sich hilfreich zu sein, dann soll man wohl machen, wenn der Kopf längst ein ,,Scherbenhaufen“, gefesselt an einer Tastatur mit Buchstaben, welche hier im Grunde etwas ergeben sollen, nämlich ein Ganzes, dann sind die Gedanken, wo, was und wie bekomme ich einen Anfang? Anfang, ihr seht hier den Anfang, eine Vorstellung meiner Person in Worten, meine Gedanken, meine Texte, meine Werke, vielleicht hilfreich, manchmal zum Schmunzeln, auf den Punkt gebracht, lyrisch, lebhaft und vieles mehr und wie sagte mal jemand, ,,Kunst muss man nicht immer verstehen, wenn man sie nicht versteht ist es Kunst, so kann man auch Texte verstehen, mit Texten von Menschen, diese Menschen kann man nämlich auch als Künstler titulieren. Meine Gedanken, wie fange ich an, längst angefangen, aber es wissen zu lassen, dass man längst angefangen hat, ist das schwierige an einem Anfang. Ich könnte mich auf den Kopf stellen und mit den Füßen statt mit den Händen schreiben, wie ich schreibe, ist mir längst bekannt, aber manchmal ist es gar nicht so einfach, denn umso mehr ich dieses versuche, umso mehr kommt hier ein Text zum Vorschein, der mir zeigt, wie ein Anfang aussieht, ein Anfang, wo das Machen mehr im Vordergrund steht, als das eigentliche Wissen, dieses ist wohl nicht mein erster Blog, aber meine erste Homepage, die ich darstellen möchte mit selbstgeschriebenen Werken, die ich zu Papier bringe, selbstgeschriebenes aus meinen Gedanken, die mir vieles erleichtern, wenn sie schwarz auf weiß stehen, zu verstehen, denn manchmal muss man erst einmal verstehen, warum vieles so ist, wie es ist und das möchte ich euch-meinen Lesern und mir in Text und Bildern geschrieben und Fotografiert von mir selbst ,,präsentieren“.