Wie sagte einst ein sehr gebildeter und besonderer Mensch zu mir, ,,alles zu seiner Zeit“, zu diesem Zeitpunkt, war dieses für mich eine Rettung, meiner Gedanken, mit den Schlagworten, welche hier nicht ins Detail gehen müssen ,,jetzt, sofort, alles,“ weil ich mal wieder mit dem Kopf durch die Wand wollte, dieses Lernverhalten Kopf gegen Wand passierte mir zu diesem Zeitpunkt ständig, weil ich leider immer wieder feststellen musste, dass Geduld eine Kür ist, aber definitiv nicht meine, als diese verteilt wurde, bin ich schreiend davongelaufen, gut gebrüllt Löwin und schon wieder war der Kampf der Gedanken eine Niederlage an Lernprozessen die mir mit bitterer Realität auf den Magen schlugen.
Heute weiss ich, dass sich das Leben einfacher lebt, wenn man es so nimmt wie es kommt, gerade in der heutigen Zeit, wo die Schnelllebigkeit das Geschehen um uns herum nicht einfacher leben lässt, sondern, wenn man darüber nachdenkt auch noch erschwert, eigentlich muss man feststellen, dass es nicht den erwünschten Punkt an Zufriedenheit mit sich bringt, wenn man etwas übereilen möchte, man kann ein Projekt ins Leben bringen, etwas machen, man muss aber dem Ganzen die Zeit geben.
Noch gestern mit der Einstellung im Kopf, ich will das jetzt haben und der heutigen Erkenntnis, wenn ich diesem jetzt entgegen presche, dieses nichts bringt. Die Einstellung und den Lebensstil um 360 Grad gedreht, mit dem Wissen wir können es ja eh nicht ändern, oder aus dem Kölschen Grundgesetz (ET KÜTT WIE ET KÜTT Übersetzt: ,,Es kommt wie es kommt“ Bedeutung: ,,Füge dich in das Unabwendbare, du kannst ohnehin nichts am Lauf der Dinge ändern “.
Ich meine damit nicht, dass man nur dasitzen soll, bis etwas geschieht, nein man muss schon etwas tun um voran zu kommen, man braucht Ziele und man muss diese Ziele immer in die richtige Bahn bringen, was ich damit meine, wenn man alles notwendige getan hat, sich selber Geduld zu geben und dem Prozess des ,,ich kann jetzt nichts mehr machen,“ die notwendige Zeit geben und warten, denn beschleunigen bringt meist nur Negativität.
Negativität ist die Einstellung, welche uns unglücklich macht, nicht nur uns selber runter zieht, leider auch unsere Mitmenschen, die das Ganze doch gar nicht verdient haben, vielmehr brauchen wir alle das Wissen, dass positives Denken uns weiter bringt, uns Freudigkeit ausstrahlen lässt und wir somit doch besser das gewünschte Ziel erreichen, als wir dachten, wenn wir uns bewusst sind, dass das Leben die reinste Achterbahnfahrt ist, eine Berg und Talfahrt an Aufgaben, die wir auf unserer Reise durch das Leben bewerkstelligen müssen, wissen wir, man kann alles schaffen, mit den Stichpunkten: 1) Das ist mein Ziel, 2) da möchte ich hin, 3) das habe ich dafür getan und 4) warten, dass die Zeit mir mein Ziel bringt, sie wird mir schon entgegenkommen, vielleicht ja sogar winkend, aber die Aufgabe liegt jetzt nicht mehr in meiner Hand, sondern viel mehr im Warten, es wird gut, denn es wird geschehen, wenn ich dem Ganzen die notwendige Zeit lasse, denn das Leben ist nicht nur Achterbahnfahrt und Berg und Talfahrt, es kann auch ein riesen Eisbecher mit Sahne sein.